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Rainer Liepold

Graben Sie tiefer!

Der Bestattungskulturführer

ISBN 978-3-532-62468-5

Menschen gut zu bestatten ist eine Kulturleistung. Für einige ist es ein Geschäft. Für Angehörige bedeutet es meist Unsicherheit. Für Pfarrer Rainer Liepold ist es alltägliche Routine. Auf den Test „Aussegnungshallen und Friedhöfe“ der Stiftung Warentest warten wir bisher vergeblich. Auch der große Focus-Report „Deutschlands beste Grabredner“ steht noch aus. Wie eine traditionelle Beerdigung abläuft, davon haben wir vielleicht noch eine Ahnung. Wie wir den Abschied eines geliebten Menschen stilvoll und individuell gestalten könnten, davon eher nicht.
Wagen wir also einen Blick hinter die Kulissen: Sehen wir uns unbefangen auf Friedhöfen und in Aussegnungshallen um. Es gibt nichts, was es nicht gibt, das weiß der Autor nur zu gut. Er erzählt Kurioses, Berührendes, gibt praktische Tipps und verweist auf absolute No-Go’s. Das Buch versammelt skurrile Geschichten von Multi-Kulti-Bestattungen bis zum finalen Logout im Internet, handelt aber auch vom Sinn der Abschiedsrituale und gelungen Trauerreden. Am Ende geht es allein darum, dass ein Mensch so bestattet wird, wie es ihm und seinen Angehörigen entspricht. Nur so kann richtig Abschied genommen werden.

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ISBN 978-3-532-62468-5
Ausstattung Paperback
Format 14 x 21,5 cm
Auflage 1. Auflage September 2015
Umfang 200 Seiten

Ich habe es mit großem Vergnügen gelesen: ein wunderbar offener, humorvoller und gleichzeitig faktisch fundierter und informativer Einblick in das weite Themenfeld dessen, was wir Bestattungskultur nennen. Herrn Liepolds Plädoyer für die Selbstbestimmung, für die frühzeitige Absprache untereinander, für einen persönlichen Abschied statt dem Beharren auf Konventionen spricht mir aus der Seele. Ebenso wie Herr Liepold tritt Aeternitas, die Verbraucherinitiative Bestattungskultur, für diese Sichtweisen ein. Eine zeitgemäße Bestattungskultur muss von den Menschen mit Leben gefüllt werden, sonst geht Sie an den Bedürfnissen der Trauernden vorbei. Das bedeutet nicht Beliebigkeit, sondern einen dem Verstorbenen wie den Hinterbliebenen jeweils angemessenen Abschied. Und: Trauer ist keine Krankheit und jede Trauer ist anders. Es gibt hier kein richtig oder falsch.

Alexander Helbach, Aeternitas e.V.

Hervorragend geeignet und sehr empfehlenswert für die Eigenlektüre sowie für Gemeinde- und Veranstaltungsarbeit. Bewertung: Hervorragend.

Christine Stockstrom auf eliport - Evangelisches LIteraturportal
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