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Thomas Merton

Brot in der Wüste

Die Psalmen als Weg zur Kontemplation

ISBN 978-3-532-62441-8

Christliche Kontemplation war eines der zentralen Anliegen Thomas Mertons, um das er sich in seiner persönlichen, oft schmerzvollen Gottessuche zeitlebens bemüht hat. „Brot in der Wüste“ ist ein Text, ebenso authentisch und radikal wie das Leben Mertons.
Thomas Merton setzte sich intensiv mit den Psalmen des Alten Testaments auseinander. Als Mönch betete er sie jeden Tag. Er zeigt, wie das Beten mit den Psalmen uns einen Weg in die Stille, zu Gott und zu uns selbst weisen kann. Die neue Übersetzung von Bernardin Schellenberger – selbst langjähriges Mitglied im Trappistenorden wie Thomas Merton – ermöglicht einen neuen Zugang zu diesem bedeutenden Text der neuzeitlichen Mystik.

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ISBN 978-3-532-62441-8
Ausstattung Hardcover mit Lesebändchen
Format 12 x 19,7 cm
Auflage 1. Auflage März 2013
Umfang 208 Seiten

»EIne Meditation über Kontemplation.

Schon das Wort Kontemplation, ist ja nicht mehr so selbstverständlich jedem geläufig, heute würde man vielleicht eher sagen Meditation. Aber das ist auch nicht dasselbe. Ich habe gedacht dieses Büchlein wäre eine Psalmenauslegung, aber das ist es nicht. Es ist eine Anleitung sich den Psalmen in kontemplativer Weise zu nähern. Als Laie, würde ich es so ausdrücken: Das Sprechen der Psalmen ist der direkte Weg zur Kontemplation, und die Kontemplation ist die Schnellstraße zu Gott. Der Weg zu Gott, geht über die Erkenntnis seiner großen Liebe, die in Jesus Christus seinen Ausdruck gefunden hat. Aber das ist kein intellektuelles Verstehen. Sondern das ist die Frucht die durch die beständige Kontemplation im Herzen aufgeht, und sie kann nicht erworben, erarbeitet, oder trainiert werden, sie ist letztlich ein Geschenk. Dieses Geschenk ist Glaube.
Einfacher kann ich es leider nicht ausdrücken und Merton tut es auch nicht, es ist eher noch komplizierter, weil es für ihn Unterschiede, zwischen schweigender und redender und „feuriger“ Kontemplation gibt. Wer diese Stufe erreicht, dem ist der Psalm wie aufbrechendes Lava in seinem Inneren. Wer das erreicht, der liebt jeden Menschen und die ganze Welt. Für den ist Dienst Huldigung. Aber wer schafft das?
Merton hat ja als Priester sein ganzes Leben dem Kloster gewidmet, und da die Mönche mindestens 10 Psalmen täglich „beten“, muss er in über 60Jahren auf eine unglaubliche Zahl gekommen sein.
Wenn man es jetzt nicht so tiefgründig betreibt und man nähme sich vor, ich nehme jeden Tag einen der Psalmen, lese ihn, spreche ihn, lasse ihn zu mir sprechen und spreche zu ihm, dann entsteht ein „Raum“, das ist die einfachste Bedeutung von Kontemplation. Dieser entstehende Raum in uns, kann doch eine große Bereicherung für jeden sein, dem dieses Brot in der Wüste etwas bedeutet. «

Manfred Sandau, amazon.de

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