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Jörg Lauster

Der ewige Protest

Reformation als Prinzip

ISBN 978-3-532-62496-8

Das Reformationsjubiläumsrauschen erreicht seinen Höhepunkt. Grund genug für einen kritischen Zwischenruf: Wie viel Selbstgefälligkeit verträgt der Protestantismus? Welche Zukunft hat Religion überhaupt in der heutigen Gesellschaft? Radikale Entchristlichung auf der einen, entschlossener Fundamentalismus auf der anderen Seite, dazwischen klerikal hochkirchliche und kuschelreligiöse Rettungsinseln oder überpolitisiertes, moralisch anstrengendes Weltverbesserertum.
Erinnerung an die Reformation heißt, das Unzähmbare an der Kraft des Heiligen selbst zu verstehen.
Reformation ist Prozess und Prinzip, vor allem aber ein dem Christentum selbst innewohnender Antrieb. Jörg Lauster, einer der profiliertesten Vertreter der liberalen Theologie, plädiert für eine Überwindung der landeskirchlich und konfessionell erstarrten Gestalt des deutschen Protestantismus und für eine Ökumene, die wesenhaft mehr sein muss als dogmatische Übereinstimmungserzielung.

Claudius Verlag ebook
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ISBN 978-3-532-62496-8
Ausstattung Hardcover mit Schutzumschlag
Format 10 x 15,5 cm
Auflage 1. Auflage März 2017
Umfang 144 Seiten

»Der Band kommt nicht mit aufgeregtem Furor daher, sondern als eine analytisch wie sprachlich präzise Kritik. Er ist im Lutherjahr eine unverzichtbare Lektüre, um Kirche und Christsein weiterzudenken«

Verlag Nürnberger Presse, Januar 2017


Unzählige Bücher über die Person Luthers und die Bedeutung der Reformation sind erschienen. Ein kleinformatiges, schmales Buch sticht aus der Flut von Publikationen hervor: «Der ewige Protest» des Münchner Professors für Systematische Theologie, Jörg Lauster. … Bestechend an Lausters Ansatz ist, dass er die Reformation zwar als eine der grossen Epochenzäsuren des Christentums, nicht aber als einen in sich abgeschlossenen Vorgang versteht. … So wie Luther ursprünglich als Kritiker seiner, der katholischen Kirche angetreten war, so übernimmt jetzt auch Jörg Lauster die Rolle des Kritikers seiner, der evangelischen Kirche, wie sie sich ihm heute vor allem in Deutschland darstellt.

Klara Obermüller in NZZ, Mai 2017


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